Atemschutzmasken – Begriffe, die Käufer kennen sollten

Wenn Kunden Atemschutzmasken kaufen, beschäftigen sich die wenigsten mit Begriffen wie Schutzklasse, Schutzwirkung oder Gesamtleckage. Doch alle drei dieser Begriffe sind letztendlich entscheidend, welchen Schutz Sie mit einer Gesichtsmaske vor Krankheitserregern und Schadstoffen in der Luft vorfinden. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf einer Maske etwas näher mit den Unterschieden der verschiedenen Maskentypen auseinandersetzen.

Schutzklassen von FFP-Masken

FFP-Masken sind im Handel in Schutzklassen unterteilt. Zu sehen ist die Schutzklasse auf der Verpackung einer Maske. Das kann beispielsweise eine FFP1 Maske, eine FFP2 Gesichtsmaske oder auch eine Schutzmaske FFP3 sein. FFP1 ist die Schutzstufe mit der geringsten Schutzwirkung. Diese Maske eignet sich nicht für die Filterung von krebserregenden und radioaktiven Stoffen in der Luft. Auch als Atemschutzmaske gegen den Corona Virus ist eine FFP1 Maske nicht geeignet.

Anders sieht es bei der Schutzstufe FFP2 aus. FFP2 Masken halten sowohl krebserregende Stoffe als auch Viren wie die Corona Viren ab. Lediglich in Umgebungen mit radioaktiven Stoffen ist eine FFP2 Atemschutzmaske nicht geeignet. Selbes gilt für Enzyme. Ansonsten finden Kunden mit FFP2 Atemschutzmasken einen Mundschutz vor, der in den vielseitigsten Anwendungsbereichen eine gute Schutzwirkung bietet. Beispielsweise bei Holzstaub oder in Verbindung mit Schwermetallen.

Die dritte Stufe der drei Schutzklassen ist der Mundschutz FFP3. Eine solche Maske kann in den verschiedensten Bereichen bedenkenlos eingesetzt werden. Radioaktive- oder krebserregende Stoffe mit einer FFP3 Gesichtsmaske machen Käufer in puncto Sicherheit und Gesundheit nichts falsch. Auch nicht, um sich aktuell vor den Corona Viren zu schützen. FFP3 Masken bieten den höchsten Schutz unter allen im Handel erhältlichen Mundschutz-Masken.

Die Schutzwirkung der verschiedenen FFP-Gesichtsmasken

Die Schutzwirkung einer Gesichtsmaske gibt an, wie viel Prozent, der in der Luft befindlichen Partikel aufgefangen werden. Nimmt beispielsweise eine aus Stoff gefertigte Maske 50% der Luftpartikel auf, dringen 50% der Partikel zu den Atemwegen durch. Bei einer FFP1 Maske liegt dieser Wert bei rund 80%. Das bedeutet, das 20% der in der Luft enthaltenen Partikel beim Einatmen durch die Maske in die Atemwege strömen. Daher eignet sich eine FFP1 Maske nicht für Umgebungen mit giftigen Stoffen. Auch nicht, um sich effizient gegen Corona Viren zu schützen. Empfehlenswert ist eine solche Maske bei einer Pollenallergie oder bei der Handhabung mit Zement. Diesen Staub hält die FFP1 Gesichtsmaske ausreichend ab.

Mit 94% deutlich höher ist die Abscheideleistung einer FFP2 Atemschutzmaske. Die FFP2 Maske ist aktuell auch im Alltag und während der Corona Krise am häufigsten zu finden. Sie bietet Trägern einen guten Schutz gegen die Viren und kann auch zum Schutz vor giftigen Stoffen wie Betonstaub oder Zinkoxirauch eingesetzt werden.

Die höchste Abscheideleistung erbringt die FFP3 Maske mit mindestens 99%. Eine solche Maske kann auch bei hoher Belastung problemlos eingesetzt werden. Zum Beispiel für Arbeiten am Bau. Empfehlenswert ist eine solche Gesichtsmaske für Arbeiten mit Asbest oder zum Schweißen von Edelstahl. Zudem wird diese Maske bei Viren und Bakterien der Risikogruppe 3 eingesetzt.

Gesamtleckage

Der Protzentsatz der Gesamtleckage gibt etwaige Undichtigkeiten einer Schutzmaske rund um Nase und Mund an. Je höher der Prozentsatz, desto weniger gut schließt die Maske um die Gesichtshaut. Auch diesbezüglich gibt es feste Vorgaben, die eine FFP Maske erfüllen muss. Die Gesamtleckage einer FFP1 Maske darf maximal 25% betragen. Bei einer FFP2 Schutzmaske liegt der Wert bei 11%. Bei einer FFP3 Atemschutzmaske bei 5%. Dementsprechend liegt eine FFP3 Maske deutlich enger an der Gesichtshaut an als eine FFP1 oder FFP2 Maske.